Diverse Chöre und Ensembles, alphabetisch geordnet von A-K

überkonfessionell katholisch evangelisch
BelCanto

Das Ensemble BelCanto, geleitet von Dietburg Spohr, wurde 1986 gegründet und ist seither eines der bedeutendsten Vokalensemble, das mit neuen Kompositionsentwicklungen verknüpft ist. Viele Komponisten und Komponistinnen haben diesem Ensemble ihre Stücke gewidmet. Das Ensemble versteht seine Arbeit als offen und experimentell. Das BelCanto-Ensemble hat weltweit bei den wichtigsten Avantgarde-Festivals konzertiert und viele Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen produziert.

Capella Piccola

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Die Capella Piccola wurde 1985 in Neuss von ehemaligen Musikstudenten gegründet, um mit ihrem musikalischen und organisatorischen Leiter seltene Werke der Alten Musik aufzuführen. Neben der umfangreichen Konzerttätigkeit entstanden auch verschiedene Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgeraufnahmen des Chores, teilweise in Zusammenarbeit mit Solisten und Barockensembles. Außerdem sammelte der Chor in den letzten Jahren szenische Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landestheater Neuss.

Capella Vocale
St Aposteln
Neben der Chorgemeinschaft hat sich, durch Elmar Hausmann im Jahr 1973 gegründet, aus den an St. Aposteln regelmäßig tätigen Solisten und musikalisch vorgebildeten Sängerinnen und Sängern die "Cappella Vocale St. Aposteln" entwickelt. 

Seit 1988 ist Friedhelm Hohmann der musikalische Leiter des zur Zeit aus 24 Sängerinnen und Sängern bestehenden Kammerchores.
Die Cappella gestaltet - im Wechsel mit der Chorgemeinschaft - zahlreiche feierliche Liturgien an den Hochfesten des Kirchenjahres. Darüber hinaus erarbeitet sie anspruchsvolle Musik und stellt sie in ihren Konzerten vor. Wiederholt hat sie die musikalische Gestaltung von Rundfunk- und Fernsehgottesdiensten von ARD, WDR und DLF übernommen.
Die musikalische Bandbreite umfaßt Stilepochen aus fünf Jahrhunderten.
Der Schwerpunkt liegt bei der klassischen Vokalpolyphonie des 16. und 17. Jahrhunderts sowie der a-cappella Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Weitere Infos unter
www.st-aposteln.de

Choralscholen,
St. Aposteln

Innerhalb der Chorgemeinschaft wie auch in der Cappella Vocale haben sich Sängerinnen und Sänger zu Männer- und Frauenscholen zusammengeschlossen, um den gregorianischen Choral zu pflegen. An den Sonntagen um 10.00 Uhr gestaltet meist die Männerschola das Hochamt. An Festtagen gestalten Frauen- und Männerschola gemeinsam das Hochamt und geben so der Litugie eine besonders festliche Prägung. So ist inzwischen der Gesang der Frauenscholen ein (teilweise bis nach Canada reichendes) Kennzeichen der liturgischen Musik an St. Aposteln geworden. 

Frauenschola Männerschola

Weitere Infos unter www.st-aposteln.de

Chorlabor Köln-Ost

Das Chorlabor Köln-Ost ist ein Projektchor, der sich eigens für die "Nacht der Heiligen Zahlen" zusammengefunden hat. Die Sängerinnen und Sänger stammen überwiegend aus dem Rechtrheinischen und singen sonst größtenteils in "ganz normalen" Kirchenchören. Für das aktuelle Projekt haben sie sich auf das Abenteuer einer experimentellen Chorarbeit eingelassen, die jedem einzelnen Sänger eine große Bandbreite an stimmlichen Ausdrucksformen und den Mut zum Ungewöhnlichen abverlangt. Das Chorlabor Köln-Ost wird geleitet von Brigitte Rauscher und Bernhard König.

Chorgemeinschaft
St. Aposteln

Chorgemeinschaft St. Aposteln (Chorgem.jpg) 1876, als der Kölner Erzbischof gefangen genommen wurde und der Staat offen gegen die Kirche kämpfte, wurde der Chor von St. Aposteln gegründet. Falsch wäre es, bei dem Alter einen muffigen Kirchenchor vergangener Zeiten zu erwarten. Hier hat sich vielmehr eine dynamische Gemeinschaft quer durch alle Altersgruppen und aus vielen Berufen zusammengefunden, um festliche Gottesdienste musikalisch zu gestalten, oft zusammen mit Orchester und Solistenensembles. Es werden Werke der Musikgeschichte in der Liturgie in ihren ursprünglichen Sinn und Zusammenhang gestellt. Das gemeinsame Singen und Musizieren kann so einer ganz anderen und intensiven religiösen Begegnung und Erfahrung dienen. Die heutige Chorgemeinschaft, in die vor vielen Jahren Mitglieder der Chöre von St. Maria in der Kupfergasse, St. Gereon und St. Albertus Magnus integriert wurden, hat heute etwa 45 Mitglieder und bildet eine starke Gemeinschaft. 

Ihre Leitung liegt in den Händen von Friedhelm Hohmann. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich (auch als neugierige Gäste in den Chorproben) willkommen. Die Proben finden in der ferienfreien Zeit regelmäßig donnerstags von 20.00 - 22.00 Uhr in der Aula der Basilika statt. Weitere Infos unter www.st-aposteln.de.
Chorgemeinschaft
St. Bernhard

Als sich im Jahr 1961 die Fertigstellung der Kirche St. Bernhard in Köln-Longerich abzeichnete, war es ein Anliegen, die Einweihung der neuen Pfarrei aus eigenen Reihen musikalisch festlich zu gestalten. Zu diesem Zweck trat im Mai 1961 der Kirchenchor St. Bernhard zusammen. Auch nach der Liturgiereform wurde am Singen lateinischer Messen und gregorianischer Choräle festgehalten. Mit der Anschaffung der Klais-Orgel in St. Bernhard erweiterte sich das Repertoire auf Messen für Chor und Orgel. Mit den Jahren entwickelte sich der Chor zu einer nicht aus dem Gemeindeleben und aus der Liturgie wegzudenkenden Institution. Es hatte sich eine begeisterte Gruppe von Menschen zusammengefunden, die es sich zum Auftrag gemacht hatten, Musik als Gottes Verkündigung zu leben. 1979 Umbenennung in Chorgemeinschaft St. Bernhard. In bewährter Tradition fährt der Chor, der seit 1999 von Thomas Gebhardt geleitet wird, auch im fünften Jahrzehnt seines Bestehens fort. In schweren Zeiten für Kirchenchöre darf sich der Chor glücklich schätzen, dass über 45 hochmotivierte Sängerinnen und Sänger dazugehören. Große Konzertaufführungen und Chorreisen auch in Verbindung mit dem Nachwuchs aus dem Kinderchor zu den Aktivitäten der Chorgemeinschaft.

http://www.erft.de/kirchen/st.bernhard/csbindex.htm

Collegium Cantorum Köln

Der Kammerchor Collegium Cantorum Köln (CCK) entstand 1992 auf Initiative einiger ehemaliger Mitglieder eines Jugendchores in Köln unter Leitung von Thomas Gebhardt. Der Chor ist dem Klangideal junger, klarer Stimmen verpflichtet. Mit einem Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart bietet der Chor in sich stimmige Programme, die dem Hörer nicht nur die Freude an der Musik vermitteln, sondern auch den inneren Zusammenhang zwischen den Kompositionen und die Beziehung zwischen Text und Musik.

Angesichts der großen Tradition des Kirchenbaus im Kölner Raum nimmt das CCK bewusst Bezug auf die Kirchen als liturgischen Ort, als akustischen Raum und als Kunstwerk. 
Schwerpunkte der Arbeit liegen in der europäischen Chormusik des Barock, zunehmend gefragt ist der Chor jedoch auch für Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Konzertreisen und Aufnahmen gehören zum Jahresprogramm des Chores, regelmäßig arbeitet das CCK mit den Instrumentalisten des Ensembles Polygon zusammen.
http://www.mh-koeln.de/cck
Ehrenfelder Kinderchor

Der Ehrenfelder Kinderchor wurde in den 50'er Jahren
von der damaligen Kantorin, Frau Elfriede Ehlers
als Kinderchor von der Markusgemeinde Ehrenfeld  gegründet. Die Markusgemeinde Ehrenfeld gibt es inzwischen nicht mehr, aber der Kinderchor besteht weiterhin. Nach wie vor wird er engagiert geleitet von Frau Elfriede Ehlers, die es durch all die Jahre hindurch geschafft hat, mit dem Kinderchor ein beachliches Repertoire aufzubauen, was um so mehr eine Leistung ist,
da die Fluktuation in dem Chor - wie in allen Kinderchören - zwangsläufig grösser ist, als bei Erwachsenenchören.
www.ehrenfelder-kinderchor.de

figuralchor köln

Der figuralchor köln wurde 1986 von Richard Mailänder gemeinsam mit dem damaligen Künstlerseelsorger Dr. Friedhelm Hofmann gegründet. 

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Er ist der Künstler-Union Köln angeschlossen und besteht aus etwa 30 Sängerinnen und Sängern. Als festes Ensemble hat sich der Chor im Laufe der Jahre ein ungewöhnliches a cappella-Repertoire erarbeitet, zu dem bekannte und unbekannte Chormusik hoher Qualität gleichermaßen gehören. Die geistliche Musik des 17. und 18. Jahrhunderts bildet einen Programmschwerpunkt, Werke des 20. Jahrhunderts den anderen. So konnte er schon zahlreiche Kompositionen auch namhafter Komponisten (Lonquich, Swider, Schien, Baumann, Geck, Blitsch, Harrap u. a.) uraufführen und vergessene Werke alter Musik wieder hörbar machen. Selbständig veröffentlichte der Chor bislang drei CDs. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt u. a. in der Verbindung von Musik und Liturgie. So interpretierte er bereits mehrfach Monteverdis Marienvesper in einem Gottesdienst oder im Januar 1997 Bachs h-moll-Messe und Orlando di Lassos Bußpsalmen.

Johanneskantorei Köln-Klettenberg

 

 

Die Johanneskantorei Köln-Klettenberg wurde 1963 als Chor der evangelischen Gemeinde gegründet und wird seit September 2004 von Eva-Maria Förster geleitet.
Aus einem anfänglich kleinen Jugendchor entwickelte sich eine leistungsfähige Kantorei, die derzeit etwa 50 Mitglieder umfasst. Im Laufe der Jahre sang der Chor neben bekannten großen oratorischen Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms auch zeitgenössische Werke. So brachte der Chor Kompositionen des 130. Psalms von Manfred Werner Rothe, Johannes Fritsch und Peter Wittrich zur Uraufführung. Besondere Höhepunkte der Arbeit waren neben Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe und dem Requiem von Johannes Brahms die Aufführungen von Igor Strawinskis Psalmensinfonie, Frank Martins „In terra pax“, Francis Poulencs Gloria. Im Rahmen des Evangelischen Kirchentages sang die Kantorei 2007 in St. Maria im Kapitol das Gloria von Antonio Vivaldi und das Gloria von John Rutter.

Kammerchor
St. Rochus

Der Kammerchor St. Rochus gründete sich 1993 auf Initiative seines Leiters Wilfried Kaets und sucht seine musikalischen Schwerpunkte abseits der bekannten Pfade, insbesondere auch im Bereich der zeitgenössischen und experimentellen Musik, so zum Beispiel mit der Uraufführung der Missa für Chor, Bariton und zwei Orgeln von Peter Bares im Rahmen der internationalen Studientagung für zeitgenössische Musik (1993), der Uraufführung mehrerer teilweise graphisch notierter Werke für Chor, Solisten, Baritonsaxophon, Klavier und Schlagwerk des Kölner Komponisten Dietmar Bonnen (1996) oder einem Programm für Chor und Kammerorchester von Arvo Pärt mit dem akademischen Orchester Bonn und Auftritten in verschiedenen Städten. Neben der Erarbeitung von Zyklen orthodoxer und jüdischer Gesänge pflegt der Chor ein breites Repertoire an weltlicher a cappella-Musik, das von derbdrastischer Renaissancemusik bis zu Kings Singers- und Jazz-/Pop-Arrangements reicht.

Klettenberger Madrigalchor

 

Der Klettenberger Madrigalchor wird seit seine Gründung vor etwa 20 Jahren geleitet von G. Schaarwächter. Bis heute probt der Chor projektgebunden, meist einmal monatlich in Intensivarbeit, – mit besonderem Interesse für etwas am Rande liegende a cappella-Chormusik. Der stilistische Bogen ist weit gestreut, besonderes Interesse gilt jedoch dem romantischen und neuzeitlichen Bereich. Der Chor hat derzeit 29 Mitglieder aus dem Umfeld Kölns, wo er auch meist seine Konzerte bestreitet.

Kölner Domchor

Der Kölner Domchor wurde 1863 gegründet und setzt die seit dem Mittelalter beurkundete Tradition des Chorgesangs von Knaben und Männerstimmen am hohen Dom zu Köln fort. Die chorische Gestaltung der Kapitels- und Pontifikalämter im Kölner Dom ist Hauptaufgabe des Kölner Domchores, der in den letzten Jahren auch durch zahlreiche Konzerte in Köln sowie im In- und Ausland seinen musikalischen Aktionsradius immens erweitern konnte. Konzertreisen führten den Kölner Domchor nach Belgien, Frankreich, England, Irland, Österreich, Italien sowie in die baltischen Republiken Lettland und Litauen. Seit 1991 ist der Kölner Domchor in der Konzertreihe "Geistliche Musik am Dreikönigenschrein" zu hören, außerdem seit 1995 auch regelmäßig in der Kölner Philharmonie, wo die jungen Sänger, z. T. gemeinsam mit den Sängerinnen des 1989 gegründeten Mädchenchores am Kölner Dom zu größeren Chorprojekten (Bach, Mahler, Britten) oder Projekten mit neuer Musik (Hans-Werner Henze, Peter Eötvös, John Zorn) verpflichtet werden. Die Mitwirkung an den Städtischen Bühnen Köln sowie Krefeld/Mönchengladbach gehörte in den letzten Jahren ebenso zum Chorleben dazu. Die Bandbreite des musikalischen Repertoires reicht vom Gregorianischen Choral bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts. Der a-cappella-Gesang steht dabei stets im Vordergrund der Chorarbeit. Seit den Anfängen der Chormusik am Kölner Dom gehört die Pflege des Gregorianischen Chorals zur Aufgabe der Sänger am Kölner Dom. In besonderer Weise widmen sich junge Männerstimmen des Kölner Domchores, die Choralschola des Kölner Domchores, dem Gregorianischen Choral, wobei die Handschriften der St. Galler und der Metzer Schreibschulen die semiologische Grundlage zur Interpretation der Gesänge bilden.

Krahnenbaum Company Köln

 

Die Krahnenbaum Company Köln widmet sich seit 1990 der Realisation von zeitgenössischer Musik und modernem Musiktheater. Als Komponistenkollektiv gegründet, kann sie für ihre Projekte auf einen großen Kreis von Musikern und Darstellern zurückgreifen. Sie sucht nach ungewöhnlichen Präsentationsformen in Grenzbereichen zwischen verschiedenen Kunstdisziplinen: Straßenmusik (Erstes Kölner Staukonzert, 1994), Kompositionsworkshops in Schulen (im Rahmen der MusikTriennale), Stummfilmaufführungen mit Live-Musik oder internationale Austauschkonzerte (Konzertreihe Neue Musik in Europa, seit 1992). Die Krahnenbaum Company Köln setzt sich im aktuellen Programm zusammen aus Susanne Siller und Marisa Aramayo (Violine), Uta Wise (Viola), Arabella Ristenpart und Christophe Corazolla (Violoncello), Hayden Chisholm (Saxophon) und Robert E. Thistle (Horn).

Kölner Jugendchor
St. Stephan

 

Pop, Gospel und ein Schuss Kölsch - mit diesem Erfolgsrezept begeistert der Kölner Jugendchor St. Stephan ein ständig wachsendes Publikum. Das von Michael Kokott geleitete Ensemble mit seinen etwa 100 Mitgliedern im Alter von 14 bis 29 Jahren gehört zu den größten kirchlichen Jugendchören Deutschlands. Der Kölner Jugendchor, dessen Wirkungsfeld sowohl im kirchlichen Bereich wie auch im Unterhaltungssektor liegt, wird bei seinen Konzerten von einer Band mit prominenten Musikern begleitet (u.a. aus Stefan Raabs "TV total"-Band und aus der WDR Big Band).
Der Kölner Jugendchor St. Stephan im Internet:
www.koelner-jugendchor.de